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PROGAS stellt sich klimaneutral

Der Flüssiggasversorger gleicht Emissionen aus dem eigenen Unternehmen durch eine Beteiligung an einem Klimaschutzprojekt in Brasilien aus.

Die Hauptverwaltung des bundesweit tätigen Flüssiggasversorgers PROGAS befindet sich in Dortmund.

Pressemitteilung vom 30. April 2015

PROGAS hat sich CO2-neutral gestellt. Sämtliche Treibgas-Emissionen, die aus der eigenen Geschäftstätigkeit anfallen, gleicht das Dortmunder Unternehmen durch eine Beteiligung an zwei Wasserkraftwerken in Brasilien aus.

„Mit unserem Engagement leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Bei der Auswahl des Projektes haben wir großen Wert darauf gelegt, die soziale und wirtschaftliche Situation der Menschen vor Ort zu unterstützen“, sagt Achim Rehfeldt, Geschäftsführer von PROGAS, einem der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland. Seit 2011 bereits bietet das Unternehmen seinen Kunden klimaneutrales Flüssiggas an. Bei der aktuellen Beteiligung an zwei Wasserkraftwerken im Süden Brasiliens wird PROGAS zudem einen jährlichen Ausstoß von rund 6.500 Tonnen CO2 ausgleichen.

Diesem Wert liegt eine CO2-Bilanz zugrunde, die PROGAS von der spezialisierten Beratungsgenossenschaft „zukunftswerk“ erstellen ließ. Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage des weltweit anerkannten Standards „Greenhouse Gas Protocol“. Berücksichtigt werden „direkte“ CO2-Emissionen, die aus der Verbrennung anfallen, zum Beispiel durch den eigenen Fuhrpark oder die Beheizung der eigenen Räumlichkeiten. Ebenso sind Emissionen miteinbezogen, die „indirekt“ aus der An- und Abreise der Mitarbeiter, der Nutzung von Strom oder dem Gebrauch von Geschäftspapier entstehen.

Durch die Beteiligung an den Kleinwasserkraftwerken Cachoeira Encoberta und Triunfo erhält PROGAS zertifizierte Emissionsrechte entsprechend dem von der UN anerkannten Standard CER („Certified Emission Reduction“). Positive Nebeneffekte des Projektes bilden dabei die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung in der Region.

Das Handelsunternehmen PROGAS mit Hauptsitz in Dortmund vertreibt mit 300 Mitarbeitern die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Um den Kunden eine optimale Versorgung zu gewährleisten, hat PROGAS in Deutschland ein flächendeckendes Netz mit Regionalzentren in Hamburg, Kassel und München sowie 17 Lägern und Füllstellen errichtet.

„Unser eigenes Unternehmen CO2-neutral zu stellen“, so Rehfeldt, „ergibt sich als konsequenter Schritt aus unserer Produktpalette und unserem Selbstverständnis.“ Vor dem Hintergrund von Atomausstieg und Klimawandel gehört das umweltschonende Flüssiggas zu den Energiequellen mit Brückenfunktion in die Zukunft. Darüber hinaus unterstützt PROGAS seit Jahrzehnten den Einsatz energieeffizienter Technologien wie die Kraft-Wärme-Kopplung oder Wärmepumpen. Mit dem Produkt „biosfair“ ermöglicht PROGAS den Kunden, ihren Flüssiggas-Verbrauch CO2-neutral zu gestalten. Das beim Heizen freigesetzte Treibgas wird durch Pflanzung von Bäumen in einem Wiederaufforstungsprojekt in Panama vollständig wieder ausgeglichen. Bis heute sorgten 13.800 Kunden des Flüssiggasversorgers für mehr als zweihundert Hektar neuen Wald, der während seines Wachstums insgesamt 50.000 Tonnen CO2 dauerhaft der Atmosphäre entzieht.

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