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PROGAS begrüßt Shell-Studie über den Einsatz von Flüssiggas

Am 18. Mai 2015 veröffentlichte Shell Deutschland eine aktuelle Studie zum Einsatz von Flüssiggas. Sehr umfassend und anschaulich zeigt sie die wichtigsten Anwendungen sowie Potenziale und Perspektiven dieses Energieträgers in Deutschland auf.

Das umweltschonende Flüssiggas, das durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugt, ermöglicht zum Beispiel punktgenaues Kochen.

Pressemitteilung vom 15. Juni 2015

Achim Rehfeldt, Geschäftsführer des Flüssiggasversorgers PROGAS, begrüßt diese Publikation ausdrücklich. „Die neue Shell-Studie stellt die hohe Bedeutung der Gase Propan und Butan für die Gegenwart und Zukunft heraus. Dabei überzeugt sie mit neuesten Daten und wissenswerten Fakten – eine Pflichtlektüre für jeden Politiker und Entscheider“, so Rehfeldt.

Neben der chemischen Zusammensetzung, den spezifischen Eigenschaften und Vorkommen beziehungsweise Herkunft behandelt die Studie die jüngere Marktentwicklung der Flüssiggase Propan und Butan. Die Autoren zeigen auf, dass der Einsatz von Flüssiggas seit dem Jahr 2000 hierzulande um 20 Prozent gestiegen ist. Die wichtigsten Wachstumsmärkte bilden die Petrochemie und der alternative Kraftstoff Autogas, auch als LPG bekannt. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über die wichtigsten Technischen Regeln, Normen und Standards für Flüssiggas und dessen Anwendungen, unter anderem auch für Industrie, Haushalte und den Straßenverkehr.

Den Schwerpunkt bilden die automobilen Anwendungen von Flüssiggas. „Bis heute ist Autogas der einzige alternative Kraftstoff, der sich auf dem deutschen Markt durchsetzen konnte“, sagt Rehfeldt. So waren am 1. Januar 2015 laut Kraftfahrt-Bundesamt 494.148 Autogas-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Mit großem Abstand folgen die Antriebe „Hybrid“ mit 107.754, „Erdgas“ mit 81.423 und „Elektro“ mit 18.948 Zulassungen.

Die Studie kommt zu dem Fazit, dass der zukünftige Erfolg von Autogas entscheidend von dessen Besteuerung ab dem Jahr 2019 abhängt. Zwar beschloss die Bundesregierung im „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ grundsätzlich, die steuerliche Begünstigung über das Jahr 2018 hinaus zu verlängern. Der gesetzliche Beschluss ist allerdings noch nicht umgesetzt worden. In einer „Pro-Autogas-Szenarette“ der Shell-Studie könnte sich der Bestand an Autogas-Pkw bis zum Jahr 2030 auf über eine Million Fahrzeuge verdoppeln.

„Im Interesse der Autofahrer und der Umwelt sollte die Wettbewerbsfähigkeit des umweltschonenden Kraftstoffs Autogas von der Bundesregierung in naher Zukunft gesichert werden“, erklärt der PROGAS-Geschäftsführer.

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