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Bodenständige Energie auf der Märcheninsel

Auf der Märcheninsel Herrenchiemsee setzt man auf regenerative und umweltbewusste Energien – inklusive Flüssiggas von PROGAS.

PROGAS-Fachberater Alfons Diewald (li.) und Detlef Naß, zuständiger Handwerker auf der Herreninsel, und der hinter dem Zentrum verborgene 4.800-Liter-Flüssiggasbehälter.

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2015

Wie in eine andere Zeit versetzt – so fühlen sich die Gäste, die das erste Mal die Herreninsel Chiemsee besuchen. Prächtige Garten- und Parkanlagen, das Augustiner-Chorherrenstift und das neue Herrenschloss Chiemsee entführen in die Welt des „Märchenkönigs“ Ludwigs II. Anders als im 19. Jahrhundert machen sich die Verantwortlichen heute Gedanken um eine effiziente und umweltschonende Wärmeversorgung. Vier verschiedene Brennstoffe tragen dazu bei. Seit 2003 ist auch das Unternehmen PROGAS, das zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland gehört, Partner der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Direkt nach ihrer Bootsüberfahrt können sich die Besucher im 2003 erbauten Touristen- und Informationszentrum einen Überblick über die Geschichte der Insel verschaffen oder vor der Rückkehr zum Festland im Museumsladen nach Andenken stöbern. „Seit der Eröffnung sorgt eine mit Flüssiggas betriebene Heizungsanlage dafür, dass auch bei niedrigeren Temperaturen niemand kalte Füße bekommt“, berichtet PROGAS-Fachberater Alfons Diewald.

Vor den Augen der Besucher komplett verborgen liegt ein erdgedeckter 4.800-Liter-Behälter hinter dem Info-Zentrum. „Etwa vier Mal im Jahr setzt ein Tankwagen mit der Fähre zur Insel über und füllt den Behälter auf“, so Diewald. Dieser Vorgang erfolgt dank einer Inhaltsfernanzeige schnell und unkompliziert, da das Gerät ein Signal in den Heizungsraum sendet. „Hier können wir dann die genaue Füllmenge ablesen“, erklärt Detlef Naß, der seit 2009 als verantwortlicher Handwerker auf der Herreninsel die Energieversorgung im Auge hat. „Bei Stufe 9 ist der Behälter voll, bei Stufe 3 wenden wir uns an PROGAS.“ Das unternehmenseigene Transportunternehmen schickt drei bis vier Tage später einen Tankwagen, der per Fähre von Breitbrunn am Chiemsee zur Herreninsel übersetzt und die Befüllung selbstständig vornimmt. „Das ist bei uns Standard“, so Diewald. „Auf diese Weise kommen wir den viel beschäftigten Mitarbeitern der Schlösserverwaltung entgegen.“

Im Heizungsraum sorgt ein Gasbrennwertkessel von Buderus mit einer thermischen Leistung von 43 kW dafür, dass Kartenhäuschen, Kiosk, Info-Zentrum, Toiletten und der Museumsladen über eine Fußbodenheizung mit ausreichend Wärme versorgt werden. „Auch hier können wir uns auf eine komfortable Technik verlassen“, meint Naß. „Wir geben nur die gewünschte Grad-Zahl ein, die Anlage übernimmt dann die genaue Raumtemperaturregelung.“ Über einen Wärme-Mengenzähler, der im Heizwasserbereich eingebaut ist, wird zudem der genaue Verbrauch in den verschiedenen Bereichen berechnet. „Das ist wichtig, da zum Beispiel der Museumsladen nicht zur Schlösserverwaltung gehört, sondern der eigenständigen KulturGut AG.“ Für die Installation der Heizanlage zeichnet das SHK-Unternehmen Brandstätter & Heinz mit Sitz in Rimstig am Chiemsee verantwortlich.

Besonders erfreut ist Naß über die Wartung der Flüssiggasanlage. Diese beschränke sich meist nur auf einen kurzen Blick des Prüfers. „Kein Wunder“, meint Alfons Diewald. „Schließlich verbrennt Flüssiggas fast komplett rückstandslos.“ Der alternative Energieträger ist nicht nur besonders verbraucherfreundlich, sondern auch umweltschonend. Und gerade im letzteren Bereich hat sich die Schlösserverwaltung ein besonderes Ziel gesetzt: „Die Heizölanlagen, die derzeit auf der Insel noch in Betrieb sind, sollen alsbald abgelöst werden.“

„Solaranlagen dürfen wir aufgrund des Denkmalschutzes nicht nutzen“, informiert Naß. Neben Flüssiggas haben er und seine Kollegen aber bereits viel Erfahrung mit anderen Energieträgern gesammelt. „Der Nord-Flügel des Herrenschlosses Chiemsee zum Beispiel wird über eine Wärmepumpe mit Erdwärme versorgt.“ Zudem betreibt die Verwaltung auch Hackschnitzel-Anlagen. „Die Nutzung ist für uns sehr günstig, da wir die notwendige Menge größtenteils selbst herstellen.“ Der gebürtige Berliner, den es 1989 über Umwege nach Bayern und schließlich nach Prien am Chiemsee zog, hat sich mit seiner Ankunft in die ebenso idyllische wie überwältigende Gegend verliebt. Längst arbeitet er dort auch als Fremdenführer.

Hinweis zur Verwendung des Pressefotos: Abdruck honorarfrei ausschließlich zur Veröffentlichung in Ihrem Medium (Print und Online). Eine Weitergabe an Dritte bedarf unbedingt unserer schriftlichen Zustimmung.

Bildnachweis:  PROGAS

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