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Sicher versorgt am Harzhorn

Schon aus großer Entfernung sticht das markante Informationsgebäude zur Römerschlacht am Harzhorn ins Auge. Für die Energieversorgung boten sich ein Blockheizkraftwerk und Flüssiggas von PROGAS an.

Schon von weitem erkennbar auf der Anhöhe steht seit Sommer 2014 das markante Informationsgebäude zur Schlacht am Harzhorn. Die Architektur nimmt Bezug auf das Thema und spiegelt die unterschiedlichen Kulturen von Germanen und Römern wider.

Pressemitteilung vom 8. September 2015

Die Architektur des Gebäudes nimmt Bezug auf die Schlacht Römer gegen Germanen und spiegelt die unterschiedlichen Kontrahenten wider. Goldschimmernde, kupferlegierte Wandscheiben für die Römer, graues Eichenholz für die Germanen. Unter Federführung des Landkreises Northeim wurde das Bauwerk mit Multifunktionsraum und Toiletten errichtet. Ein Informationspfad führt die Besucher über das antike Schlachtfeld. Die Erschließung des Gebäudes allerdings erwies sich als schwierig, „der Aufwand und die Kosten für den Netzanschluss waren zu hoch“, so Ralf Buberti, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt des Landkreises Northeim „Also haben wir uns für eine autarke Inselstromversorgung in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk entschieden.“

Als Energieträger war Flüssiggas sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht erste Wahl. „Anders als zum Beispiel Erdöl verbrennt der Energieträger fast völlig geruchlos und erzeugt kaum Rückstände“, erklärt Björn Petzke, Fachberater bei PROGAS, einem der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland. Das Dortmunder Unternehmen plante und installierte die Flüssiggasanlage sowie den erdgedeckten Behälter. Der Landkreis Northeim hat sich zudem für das Angebot PROGAS plus entschieden. „Das heißt, wir übernehmen die Verantwortung für die Versorgungsanlage bis zum Gaszähler sowie deren Energieversorgung und behalten die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen, Wartungsarbeiten und weitere wichtige Details stets im Blick“, so PROGAS-Fachberater Björn Petzke.

Für Strom und Wärme im Infogebäude sorgt heute ein Mini-BHKW der Marke AISIN mit einer elektrischen Leistung von 4,6 kW und einer thermischen von 10,5 kW. Das Besondere: Es läuft nur, wenn das Gebäude mit einer Grundfläche von 62 Quadratmetern genutzt wird. Die Steuerung der gesamten Strom- und Wärmeversorgung erfolgt über einen Inselnetzmanager. Dabei kommen eine Fernsteuer-, Anzeige- und Programmiereinheit Studer RCC-02 und ein Studer Xtender XTH 8000-48 Kombi-Wechselrichter zum Einsatz. Findet in der kalten Jahreszeit ein Seminar statt, werden vorher via Smartphone das BHKW aktiviert und die Räume vorgeheizt. Ein Pufferspeicher mit einer Kapazität von 1.500 Litern verteilt die Wärme über eine Fußbodenheizung.

Das Speicherprinzip gilt auch für die Stromversorgung. Da es sich um ein völlig autarkes System handelt, wird der überschüssige Strom nicht in das Netz eingespeist, sondern in Batterien gespeichert. Die Batterieanlage besitzt eine Spannung von 48 Volt, ist auf eine Kapazität von 400 Ampère-Stunden ausgelegt und kann mit circa 19,2 kWh belastet werden. „Die technische Anlage bedeutet für uns eine Investition in die Zukunft. Aufgrund der bedarfsorientierten Nutzung, lassen sich die Laufzeiten und Verbräuche nicht genau abschätzen, aber die Kalkulation spricht deutlich für deren Rentabilität“, so Buberti.

Hinweis zur Verwendung des Pressefotos: Abdruck honorarfrei ausschließlich zur Veröffentlichung in Ihrem Medium (Print und Online). Eine Weitergabe an Dritte bedarf unbedingt unserer schriftlichen Zustimmung.

Bildnachweis: PROGAS

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