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Waldgasthof setzt auf Kraft-Wärme-Kopplung

Fernab des Großstadttrubels liegt der Waldgasthof Wildbad inmitten des Burgbernheimer Waldes. „Hier bin ich aufgewachsen. Da entwickelt man eine besondere Beziehung zu seiner Umgebung“, verrät Martin Hofmann. Seit 2013 versorgt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) Hotel und Restaurant mit Strom und Heizwasser.

Herbert Hofmann präsentiert stolz den idyllischen Waldgasthof im mittelfränkischen Burgbernheim.

Pressemitteilung vom 6. Juli 2015

Dabei setzen die Betreiber auf Flüssiggas als Energieträger und den Service des Versorgungsunternehmens PROGAS. Wegen des fehlenden Anschlusses an das lokale Erdgasnetz mussten die Hofmanns nach einer geeigneten Lösung zusuchen. „Erst hatten wir uns auf Sonnenenergie konzentriert“, so Martin Hofmann. Da das Haus, seit 1980 im Besitz der Gastronomenfamilie Hofmann, aber unter Denkmalschutz steht, gab es keine Möglichkeit, Solar-Kollektoren auf dem Dach zu installieren. „Aus diesem Grund konnten wir auch keine Wärmedämmung anbringen“, ergänzt Vater Herbert. Schnell überzeugt waren sie aber von der Alternative Flüssiggas. „In Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk ist es, vor allem in Sachen Umweltschutz, eine ideale Lösung“, bestätigt PROGAS-Verkaufsleiter Reinhard Hahn. 

Sauber und umweltschonend
„Anders als zum Beispiel Erdöl verbrennt Flüssiggas praktisch rückstandslos und umweltschonend“, betont Hahn. „Es entstehen kaum Kosten für Wartung und Reinigung der Heizanlagen.“ Mit der Firma Himmler Haustechnik und der Heilsbronner Niederlassung des BHKW-Herstellers SenerTec einigten sich die Hofmanns auf die Installation des ,Dachs' F 5.5. Darüber hinaus unterstützt eine Gasbrennwerttherme mit einer Leistung von 50 Kilowatt (KW) das BHKW. Hinzu kommt ein 900 Liter Pufferspeicher für Warmwasser.

„Nach bereits vier Wochen waren sämtliche Arbeiten abgeschlossen“, blickt Martin Hofmann zurück. Das Blockheizkraftwerk hat 25.000 Euro gekostet, die Anschaffung und Installation der weiteren Geräte sowie Leitungen noch einmal die gleiche Summe. Seit der Inbetriebnahme versorgt der Dachs den Waldgasthof und seine 26 Gästezimmer mit 5,5 kW elektrischer und 12,5 kW thermischer Leistung. Bei einem kalkulierten Wärmebedarf von 165.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr liegt der Verbrauch bei rund 21.800 Litern Flüssiggas.

In einer Betriebszeit von 7.000 Stunden im Jahr produziert der Dachs 90.000 kWh nutzbare Wärme. Von den etwa 38.500 kWh erzeugten Strom werden 8.000 ins öffentliche Energienetz eingespeist und 43.000 hinzugekauft. Die Eigennutzung von Strom und Wärme sowie der Energieverkauf bringen den Hofmanns rund 5.000 Euro im Jahr ein. Die Energiesteuerbefreiung durch Nutzung des sauberen Brennstoffs Flüssiggas bringt eine zusätzliche Rückzahlung in Höhe von etwa 700 Euro im Jahr.

Fünf Jahre Amortisationszeitraum
„Bereits bei unserer ersten Stromrechnung nach der Installation konnten wir die Einsparmöglichkeiten errechnen“, ergänzt Herbert Hofmann. Schließlich muss die Familie neben dem ökologischen Aspekt auch wirtschaftlich denken. „In etwa fünf Jahren wird sich die Investition amortisiert haben“, ergänzt Sohn Martin. Kein Wunder, dass man bereits für die Zukunft plant. „Der BHKW-Hersteller hat nach Absprache mit uns die anderen beiden Häuser, die noch mit Öl beheizt werden, für den Flüssiggasbetrieb vorbereitet. Sollten wir uns für den Wechsel entscheiden, könnte man uns zwei weitere Blockheizkraftwerke einrichten. Innerhalb von nur zwei Tagen.“ Martin Hofmann freut sich zudem über einen weiteren Pluspunkt: „Der 4.800-Liter-Behälter, der verborgen neben dem Haus steht, versorgt auch die Küche mit Flüssiggas. Und als Koch arbeite ich natürlich, wie die meisten Kollegen, am liebsten mit Gas.“

Hinweis zur Verwendung des Pressefotos: Abdruck honorarfrei ausschließlich zur Veröffentlichung in Ihrem Medium (Print und Online). Eine Weitergabe an Dritte bedarf unbedingt unserer schriftlichen Zustimmung.

Bildnachweis: PROGAS

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