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Viel „heiße Luft“ – Ballonfahrer setzen auf Flüssiggas

Der erste Heißluftballon in Europa wurde im Jahr 1783 von den Brüdern Joseph und Entiénne Montgolfier entwickelt. Für den nötigen Auftrieb sorgte man damals durch die Verbrennung von Stroh und Wolle. Heute gilt das Flüssiggas Propan als idealer Brennstoff für die Ballonfahrt.

Das Flüssiggas Propan hat sich als der ideale Brennstoff für die Ballonfahrt durchgesetzt.

Pressemitteilung vom 29. Februar 2016

„In seiner verflüssigten Form verfügt der leistungsstarke Energieträger nur über ein 260stel seines Volumens. Daher kann es als Flaschengas bequem im Korb, der zumeist aus leichtem Weidengeflecht besteht, mitgeführt werden“, erklärt Christian Osthof, Marketingleiter von PROGAS, einem der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland. Propangasbrenner sorgen beim Start und auch später im Himmel mit einer drei bis fünf Meter hohen Flamme für die Heißluft, die den statischen Auftrieb erzeugt. Für eine normale Fahrt muss die Temperatur im Inneren der Hülle mindestens 70 Grad höher liegen als die Außentemperatur.

Am häufigsten zum Einsatz kommt die Gasflasche mit einem Fassungsvermögen von knapp 20 Kilogramm beziehungsweise einem Volumen von rund 40 Litern Propan. Eine Flasche Gas hält den Ballon rund 30 bis 60 Minuten in der Luft. Deshalb werden in der Regel vier Flaschen zu einer Fahrt mitgenommen.

Weit verbreitet ist ein Sportballon mit einem Inhalt von 3.000 Kubikmetern, bei dem ein Doppelbrenner mit einer Leistung von jeweils 2.200 bis 3.000 KW zum Einsatz kommt. Die Brenner werden unabhängig voneinander betrieben. Dies schafft die nötige Sicherheit während der Fahrt: Sollte ein System ausfallen, reicht die Leistung des anderen Brenners aus, die Fahrt sicher zu beenden.

Im Sprachgebrauch „fliegen“ Heißluftballone übrigens nicht. Sie „fahren“ immer. Experten vermuten den Ursprung in den Anfängen der Fliegerei-Geschichte. Flugzeuge sind schwerer als Luft, also müssen sie per Schubkraft und Auftrieb zum „Fliegen“ gebracht werden. Die heiße Luft in der Hülle dagegen ist leichter und lässt das Gefährt schweben wie ein Schiff auf dem Wasser. In Anlehnung an die Seefahrt ließen also bereits die Pioniere ihre Ballone „fahren“.

Hinweis zur Verwendung des Pressefotos: Abdruck honorarfrei ausschließlich zur Veröffentlichung in Ihrem Medium (Print und Online). Eine Weitergabe an Dritte bedarf unbedingt unserer schriftlichen Zustimmung.

Bildnachweis: Carl Brunn

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