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Warmtanzen leicht gemacht

Bereits seit 2001 betreiben die Holtwiesches eine Tanzschule in Gelsenkirchen-Beckhausen. Mittlerweile finden in einem 2008 eigens entworfenen Gebäude rund 40 Kurse pro Woche statt - für warme Räume sorgt dabei eine kostengünstige Flüssiggasheizung.

PROGAS-Fachberater Alfried Fessel (l.) und Dirk Holtwiesche werfen einen Blick auf die Gasbrennwerttherme, die in einer Kammer im Erdgeschoss verborgen, aber dennoch leicht zugänglich ist.

Pressemitteilung vom 29. April 2016

Bei der Planung des Neubaus musste früh die Frage der Energieversorgung geklärt werden, da die öffentlichen Erdgasleitungen nicht bis in den von Gewerbegebieten geprägten Stadtteil reichen. „Vom benachbarten Spediteur habe ich den Tipp erhalten, mich über Flüssiggas zu informieren.“ Das Unternehmen TH Hütter hat sich unter anderem auf die Auslieferung von Flüssig- und Flaschengas spezialisiert und ist Vertragspartner von PROGAS, einem der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland. Bei dieser Gelegenheit kam der erste Kontakt zustande.

Pflegeleicht und effizient
„Ich bin rundum zufrieden mit der Entscheidung“, versichert Holtwiesche. „Die notwendige Technik ist sehr pflegeleicht und passt in jede Ecke.“ Tatsächlich findet sich die Gasbrennwerttherme versteckt im hintersten Winkel eine Kammer, in der vornehmlich Bühnenrequisiten, Kostüme und unzählige Schuhe auf ihren nächsten Auftritt warten. „Die Vaillant ecoTec plus hat eine Wärmeleistung von 24 kW beheizt heute die private Wohnfläche von 150 im Obergeschoss sowie das Tanzstudio mit 100 und den Umkleideraum mit 50 Quadratmetern“, berichtet der für die Region zuständige PROGAS-Fachberater Alfried Fessel. Hinzu kommen noch 30 Quadratmeter Garagenanbau.

Ein 120-Liter-Speicher versorgt das gesamte Gebäude mit Warmwasser. „Wir haben oben zwei Duschen und in der Umkleidekabine im Erdgeschoss eine weitere“, so Holtwiesche. Noch sei es nicht vorgekommen, dass jemand plötzlich unter kaltem Wasser stand. Die Kosten für die gesamte Wärmeversorgung belaufen sich auf etwa 130 Euro im Monat.“

Gelagert wird das Flüssiggas in einem erdgedeckten und verborgenen 4.850-Liter-Behälter im Garten. Geht das Flüssiggas zur Neige, stellt PROGAS gemeinsam mit starken Partnern aus der Logistikbranche die umgehende Neubefüllung sicher. Darüber hinaus behält das Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen, Wartungsarbeiten und weitere wichtige Details stets im Blick.

Besonders erfreut ist der Familienvater über das saubere Verbrennen des Energieträgers. „Flüssiggas entwickelt einen geringen CO2-Ausstoß, hinterlässt praktisch keine festen Rückstände und verursacht keine Geruchsbelästigung“, verrät Alfried Fessel. Dirk Holtwiesche ergänzt: „Der Schornsteinfeger ist immer enttäuscht, wenn er uns besucht. Und auch bei der Wartung reicht eigentlich immer ein kurzer Blick des SHK-Experten aus.“ Einem Nachbarn hat er bereits wärmstens ans Herz gelegt, die alte Ölheizung zu entsorgen und auf Flüssiggas umzusteigen. „Irgendwann müssen die Altanlagen ja aussortiert werden“.

Ein lang gehegter Traum
Ursprünglich hatten die Holtwiesches andere Pläne für ihre Tanzschule. „Zunächst wollten wir ein Studio in Gladbeck zu übernehmen – das erschien uns aber nach einigen Überlegungen als zu teuer und zu weit entfernt“, blickt Andrea Holtwiesche zurück. Also entschlossen sie sich, erst einmal klein anzufangen. Ein Schritt, den sie nie bereut haben. Erst als nach fünf Jahren feststand, dass der gemietete Raum nicht mehr ausreicht, begann der bauerfahrene Dirk Holtwiesche mit der Konzeption des Neubaus. „Ich konnte das Gebäude nach eigenen Vorstellungen entwerfen. Dazu gehörten zum Beispiel die bodentiefe Fenster und der kleine Pool im Garten.“ Inzwischen ist sogar eine Vergrößerung geplant. „Die Genehmigung für den Anbau liegt bereits in der Schublade.“ In ein oder zwei Jahren sollen weitere 100 Quadratmeter private Wohnfläche im Obergeschoss entstehen und im Erdgeschoss eine weitere Umkleidekabine sowie ein Studio für kleinere Gruppen.

Andrea Holtwiesche ist Absolventin der Royal Academy of Dance. Damit ist sie heute die einzige Ballettlehrerin in Gelsenkirchen, die Prüfungen abnehmen darf. 25 Kurse gibt sie in der Woche, den Rest übernehmen elf freiberufliche Mitarbeiterinnen. „Insgesamt betreue wir derzeit 300 Teilnehmer. Die jüngste Ballettschülerin ist zweieinhalb Jahre alt, die älteste 62.“ 

Mit ihrem Studio hat sich die Gelsenkirchenerin einen lang gehegten Traum erfüllt. Im Alter von sieben hat sie ein einer Tanzsportgruppe ihrer Schule angefangen, bereits ein Jahr später lernte sie Cha-Cha-Cha. „Da war der Weg schon vorbestimmt.“ Bis zum Schulabschluss nahm sie an Tunieren teil, dann folgte eine Schneiderlehre. „Von der Ausbildung profitiere ich noch heute: Viele Kostüme für unsere Auftritte stelle ich selbst her.“ Sowohl Ehemann Dirk als auch die 15-jährige Tochter Lisa-Marie teilen zwar nicht ganz ihre große Tanzbegeisterung, „dafür unterstützen sie mich auf andere Weise“, so Andrea Holtwiesche. „Mein Mann ist engagierter Bühnenbildner, und Lisa-Marie hilft beim Bau und hinter den Kulissen sehr gerne mit.“

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Bildnachweis: PROGAS

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